Zum Inhalt springen

Photovoltaik für Mehrparteienhäuser und Wohnhausanlagen.

Ein Dach, viele Parteien: Mit einer gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage teilen sich die Bewohner den Strom vom eigenen Dach. Wir übernehmen Technik, Zählerstruktur und Anmeldung – Sie klären die Zustimmung im Haus.

Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage – ein Dach, viele Wohnungen

Bei einer gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage steht eine PV-Anlage am Dach des Hauses, und der erzeugte Strom wird nach einem vereinbarten Schlüssel auf die teilnehmenden Wohnungen aufgeteilt. Jede Partei bezieht den restlichen Bedarf weiter vom eigenen Stromlieferanten – die Anlage ersetzt also einen Teil des Netzbezugs, nicht den Vertrag.
Technisch ist das mittlerweile Routine. Aufwendiger ist meist das Organisatorische: Beschluss im Haus, Aufteilungsschlüssel, Abrechnung und die Frage, wer die Anlage betreibt. Wir sagen Ihnen früh, welche dieser Punkte geklärt sein müssen, bevor wir mit der Technik starten.

Zählerstruktur zuerst

Vor der Planung sehen wir uns an, wie das Haus verzählt ist: Wohnungszähler, Allgemeinstrom, vorhandene Smart Meter. Daraus ergibt sich, welche Variante überhaupt sinnvoll ist.

Auch nur Allgemeinstrom

Wenn eine Einigung im ganzen Haus schwierig ist, gibt es einen kleineren Einstieg: eine Anlage nur für den Allgemeinstrom – Lift, Beleuchtung, Tiefgarage, Wärmepumpe. Weniger Abstimmung, schneller umgesetzt.

Energiegemeinschaft

Über die Hausgrenze hinaus lässt sich Strom in einer Erneuerbaren-Energiegemeinschaft teilen – etwa mit Nachbargebäuden oder einem Betrieb in der Nähe. Wir liefern die Technik und die Anmeldung dazu.

Was auf wen zukommt

Wir übernehmen: Besichtigung von Dach, Steigleitungen und Zählerkasten, Planung der Anlage, Elektroinstallation, Messkonzept, Netzanmeldung und Inbetriebnahme.
Bei Ihnen bleibt: der Beschluss in der Eigentümergemeinschaft beziehungsweise die Abstimmung mit Hausverwaltung und Eigentümer, die Einigung über den Aufteilungsschlüssel und die Entscheidung, wer die Anlage betreibt und abrechnet.
Wir arbeiten gerne direkt mit Ihrer Hausverwaltung zusammen – in der Praxis läuft es so am schnellsten. Sagen Sie uns einfach, wer der Ansprechpartner ist.

Förderung

Der EAG-Investitionszuschuss wird in festen Fördercalls vergeben – 2026 gab es drei davon, der letzte ist mit 22. Oktober 2026 befristet. Die Termine für 2027 legt die neue Förderverordnung fest. Wir bereiten Ihr Projekt so vor, dass es beim nächsten Call sofort eingereicht werden kann.
Die Sätze 2026: bis 10 kWp 150 € pro kWp, von 10 bis 20 kWp 140 € pro kWp, von 20 bis 100 kWp bis zu 130 € pro kWp. Stromspeicher mit 150 € pro kWh. Für Anlagen mit europäischen Komponenten gab es einen zusätzlichen Zuschlag. Ob die Sätze 2027 gleich bleiben, steht noch nicht fest.
Für Wohnhausanlagen gibt es je nach Bundesland zusätzliche Programme, in Wien etwa eigene städtische Förderungen. Welche für Ihr Objekt in Frage kommen, prüfen wir vor der Einreichung mit Ihnen.
Neu ab Oktober 2026 · Peer-to-Peer

Energiegemeinschaft oder P2P-Vertrag?

Neben der gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage und der Energiegemeinschaft gibt es ab Oktober eine dritte Möglichkeit: den Peer-to-Peer-Vertrag ohne eigenen Verein. Welches Modell für Ihr Haus passt und was sich ab 2027 bei den Netzentgelten ändert, lesen Sie im Ratgeber.

Häufige Fragen aus Wohnhausanlagen

Sie sind Eigentümer, Hausverwaltung oder Bauträger? Melden Sie sich, wir sehen uns das Objekt an.
Müssen alle Eigentümer zustimmen?
Wie wird der Strom auf die Wohnungen aufgeteilt?
Müssen die Bewohner ihren Stromanbieter wechseln?
Was, wenn wir uns im Haus nicht einigen?
Was ist eine Energiegemeinschaft?
Lohnt sich ein Speicher im Mehrparteienhaus?

Anwendungsfall

Ein Dach, zwölf Zähler – durchgerechnet

Wir haben eine typische Wohnhausanlage durchgerechnet: wohin die 30.000 kWh im Jahr gehen, was der Allgemeinstrom davon aufnimmt und was pro Wohnung übrig bleibt.

Alle Anwendungsfälle ansehen

Reden wir über Ihr Hausdach.

Adresse, Anzahl der Wohneinheiten und – falls vorhanden – der Allgemeinstromverbrauch genügen für die erste Einschätzung. Wir arbeiten auch direkt mit Hausverwaltungen und Bauträgern. Telefonisch erreichen Sie uns unter +43 670 650 6785.
© 2026 SolarMate Energy GmbH · FN 667781g, Landesgericht Wiener Neustadt · UID ATU82770048 · Impressum · Datenschutz